WAS ICH MIT DEM DEZEMBER VERBINDE…

Oh Du Fröhliche – ich liebe die Weihnachtszeit…

In genau 19 Tagen ist Weihnachten. Wie doch die Zeit vergeht, sagst Du vielleicht jetzt. Ja, es geht mir auch so… bald können wir schon wieder ein neues Jahr begrüßen.

So viele Traditionen… Wusstet Du eigentlich schon, das es die Tradition einen Baum aufzustellen seit dem 17. Jahrhundert gibt? Und übrigens sollen der Baum und Kerzenschein Hoffnung auf neues Leben und Licht in der dunklen Winterzeit symbolisieren. Der Christbaum bedeutet auch ‚Lebenskraft‘ – frei nach dem Motto: ‚Bleib gesund und hol Dir Leben ins Haus‘.

Bei uns wird er schon Mitte des Monats stehen.

Vorweihnachtsstress, Kerzen, Weihnachtsmärkte, Lebkuchen, Gemütlichkeit, ‚Kevin allein zu Haus‘, Kekse backen, Familienzeit… all diese Dinge fallen mir zum Monat Dezember ein.

Der Dezember ist einer meiner liebsten Monate, denn Weihnachten ist jedes Jahr etwas Besonderes für mich. Im Alltag geht so viel Schönes einfach unter und zu Weihnachten, als wäre es so programmiert, nimmt man sich die Zeit für die schönen Dinge.

Ich verbinde Weihnachten vor allem mir der Familie: man rückt doch irgendwie näher zusammen. Man sitzt zusammen an einem Tisch, erzählt sich Geschichten von vergangenen Weihnachten, gedenkt den Menschen, die gegangen sind und besucht, was am wichtigsten ist, die ganze Familie, die man vielleicht im Jahr nicht so oft sieht.

Zumindest ist es bei mir so.

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Beispielsweise ist mein Bruder im Moment in Spanien und macht ein Auslandssemester und meine Cousine, ihr Mann und die kleine Charlotte leben ca. 6 Stunden entfernt von uns; alle kommen zu Weihnachten zusammen. Ist das nicht toll?

Man nimmt sich jedes Jahr vor, das man sich öfter sehen muss und schafft es dann doch erst wieder zu Weihnachten – na und? Umso schöner ist es doch! Das ist jedes Jahr wie ein Versprechen, wie ein unausgesprochener und nicht zu Papier gebrachter Vertrag, bei dem alle Parteien sich einig sind – man sieht sich auf jeden Fall zu Weihnachten!

Wie mein Mann & ich Weihnachten verbringen? Ich höre des Öfteren das diese Frage für ganz viel Ärger in Beziehungen sorgt. Auch bei uns hat es letztes Jahr so richtig gekracht, denn wir mussten uns als Eheleute natürlich bei beiden Familien blicken lassen. Als wir noch nicht verheiratet waren, stellte sich diese berüchtigte Frage gar nicht: jeder feierte Weihnachten bei seiner Familie.

Ich liebe meine Schwiegereltern, wirklich, aber zu Weihnachten, da kann ich mich doch nicht aufteilen, ich verpasse doch sonst irgendwas! – so habe ich im letzten Jahr argumentiert. Dann waren wir zu erst bei meinen Schwiegereltern und sind danach zu meiner Familie gefahren.

Bis wir diesen Kompromiss geschlossen hatten, vergingen aber auch so einige, nicht unbedingt liebevolle, Tage :) In diesem Jahr werden wir es genau so machen. Kein Ärger, kein Streit – ein Kompromiss, mit dem beide einverstanden sind.

Ich kann Dir nur raten, wenn Du ebenfalls in dieser Situation steckst: sei nicht egoistisch! Ich verstehe total, das man eigentlich lieber gerne bei seiner Familie sein möchte, aber bei einer Ehe gibt es eben auch die andere Seite. Und sofern sie Dir wichtig ist, schließe einen Kompromiss!

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Wie ist das eigentlich mit den Geschenken in diesem Jahr? Von mir gibt’s ‚Selbstgemachtes‘ – man hat doch schon alles andere und wenn nicht, dann kauft man es sich selbst! Und mein Mann und ich haben uns gegenseitig einen Adventskalender gebastelt, denn schenken wollten wir uns nichts. Eigentlich :-)

Jetzt ist die Zeit um zur Ruhe zu kommen… schenke deinen Liebsten Zeit, versuche Probleme hinter Dir zu lassen und schätze, was Du hast.

Weihnachten ist doch das Fest der Liebe, der Familie, der Freude und Freundschaft.

wonderful

Wie verbringst Du Weihnachten?

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