Wie Du deine Träume bewusst steuern kannst

Lieber Leser, liebe Leserin,

Du wunderst Dich bestimmt über die Überschrift und denkst Dir sicherlich: ‚Was soll das denn? Natürlich kann ich meine Träume bewusst steuern.‘ Ich meine hier nicht diese Träume, ich meine Deine nächtlichen Träume.

Ich habe mich mit dem Thema ‚Träume‘ beschäftigt, weil ich dachte das jeder, so wie auch ich, seine Träume steuern kann. Irrtum! 

Ich, z.B. kann im Traum Handlungen bestimmen, Handlungen zurück spulen und den Ausgang eines Traumes bestimmen. Natürlich klappt das nicht immer. Vor allem dann nicht, wenn ich unbewusst oder schnell einschlafe. Auch Alpträume kann ich nur selten beeinflussen. Manchmal, wenn ich frühzeitig aus einem Traum aufwache und wieder einschlafe, kann ich bewusst an der abgebrochenen Stelle im Traum wieder einsteigen. Und ich erinnere mich fast immer an meine Träume.

Und dass das irgendwie freakig ist, habe ich nur bemerkt, als ich mich durch Zufall mit meinem Mann und Freunden darüber unterhalten habe, die das nämlich nicht können.

Im Internet habe ich mir deswegen einige Artikel zu dem Thema durchgelesen. Das Ganze heißt ‚Klarträumen‘ und man kann es sogar erlernen. Wie? Ich erkläre es dir gerne, wenn auch nur theoretisch. Denn ich musste es ja nicht direkt erlernen.

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Wichtig ist, das Du Dir deine Träume bewusst machst. Das Erinnern ist also wichtig. Auch das kannst Du trainieren, in dem Du Dir morgens z.B. vor dem Aufstehen die Zeit nimmst und versuchst Dich an die Nacht und mögliche Träume zu erinnern. Es soll möglich sein, das man sich nach kurzer Trainingszeit schon vermehrt an Träume erinnern kann. Das Erinnerungsvermögen prägt sich aus.

Frage Dich mehrfach am Tag: Träume ich? Bin ich wach? – hört sich albern an, aber Du musst diese Fragen verinnerlichen, sodass Du sie dir auch im Traum stellst, wenn du z.B. erkennst, das irgendetwas nicht real erscheint. Wenn Du die Fragen verinnerlicht hast, dann übertragen sie sich in Deinen Traum und Du wirst sie dir dort stellen und bewusst erkennen das du träumst.

Du kannst dir auch selbst ‚unrealistische Dinge‘ schaffen um festzustellen das Du gerade träumst. In einem Artikel des Magazins emotion habe ich gelesen, das man sich auch einfach tagsüber die Nase zuhalten kann und  dabei versucht einzuatmen. Wenn es sich in den Traum durch diese verinnerlichte Routine überträgt und man auf einmal ohne Probleme einatmen kann, kann man sicher sein, das man träumt.

Beim ‚Klarträumen‘, das sich übrigens auch ‚luzides Träumen‚ nennt, kann man Regisseur seiner eigenen Traumwelt sein – so weit wie die eigene Phantasie eben reicht. Das können wilde Abenteuer sein die man durchlebt, aber auch mögliche alltägliche Probleme können durchleuchtet und strategisch gelöst werden.

Bewiesen träumt man jede Nacht so ca. 90 – 120 Minuten. Ein Anfänger kann am Anfang nicht sehr lang ‚klarträumen‘, aber die Zeit steigert sich mit der Übung. 15-30 Minuten sind möglich.

Hört sich doch gar nicht so schwer an oder? Ich hätte es an Hand der Erklärung super gerne selbst ausprobiert. In diesem Fall muss aber mein Mann herhalten.

Wer macht noch mit? Und wer kann schon ‚Klarträumen‘?

Wenn ich Dein Interesse geweckt habe und Du mehr über das Thema erfahren möchtest, schaffe Dir das Buch ‚Träume was Du träumen willst: die Kunst des luziden Träumens‚ von Steven LaBerge und Howard Rheingold an. (amazonLOVELYBOOKS, Thalia, Weltbild)

Signatur

Quellen: emotion, planetwissen

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